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Samstag, 3. November 2007

Banged in the seminar room

Kaum hat das Semester begonnen kann sich der Autor dieses Blogs kaum vor gierischen Erstsemesterinnen retten. So trug es sich zu, dass eine Germanistin am Mittwoch den 31. Oktober 2007 anno domini neben mir Platz nahm und unter dem Vorwand etwas über die letzte Stunde, die sie angeblich nicht besuchen konnte, zu erfahren. Nachdem wir beide ein wenig small talk betrieben hatten sollte es dann endlich zur Sache gehn. Mit dem Proseminar natürlich. Die Stoffintensität war in dieser Unterrichtseinheit sehr hoch und so musste ich meiner Nachbarin zahlreiche Begriffe wie Graphem (kleinste im Schreibfluss aufeinanderfolgende bedeutungsunterscheidende, aber nicht bedeutungstragende Einheiten des Schriftsystems einer bestimmten Sprache) oder Phonem (kleinste bedeutungsunterscheidende, aber nicht bedeutungstragende Einheiten einer Sprache) erklären. Es dauerte Minuten bis sie endlich raffte, dass es bei einer Sache um das Schriftbild und bei der anderen Sache einfach nur um Laute geht. Als ich damit geprahlt hatte dies alles auch auf die englische Sprache bezogen zu wissen musste ich ihr eine kurze Einführung in die Morphologie geben. Hier war es dann endlich Zeit meinen Trumpf auszuspielen. Anhand der Beispiele "to duck" und "to fuck" erklärte ich ihr was ein Minimalpaar (zwei Begriffe unterschiedlicher Bedeutung unterscheiden sich in nur einem Phonem) ist. Nun fuhr die Studentin ihre Antennen auf Empfang. Ich nutzte die um ihr die enganliegende Hose etwas zu lockern und schon war ich mit meinem Fingern in ihrem süßen Sparschweinschlitz. Da ich in generöser Stimmung war nötigte ich die damit nicht meinen Stempel zu bearbeiten sonder konzentrierte mich voll und ganz auf den aktiven Part und schaffte es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen "Quetsch fingern" und "Titte reiwe" herzustellen. Als sie dann endlich den gellenden Schrei des Rebellen ausstoss stand der Dozent vor uns beiden, der unsere Tätigkeit gar nicht so toll fand. Kurz gesagt wir flogen beide aus dem Seminar trieben es dafür aber auf der Toilette wie die Karnickel. Nun da ich Mittwochs um 12 auf Grund meines Seminarabschlusses frei hab möchte ich Studentinnen die an der Einführung in die Morphologie interessiert sind dazu aufrufen sich bei mir zu melden.

Herbstmeister

Vergangenen Sonntag konnte sich die glorreiche Zweite des TuS Rubenheim beim Heimspiel gegen den Zweitplatzierten Oberwürzbach einen weiteren Titel, nämlich den des Herbstmeisters sichern. Konzentriert begann man die Partie und setzte die Gäste gleich unter immensen Druck. Augenzeugen zu Folge war die erste halbe Stunde das Beste was man von der Reserve in dieser Spielzeit bisher sehen konnte. Während die Abwehr sicher stand und dem Herausforderer keinen Quadratmilimeter Raum gewährte konnte die Offensivabteilung durch zahlreiche Sturmläufe die gegnerische Abwehr ein ums andere regelrecht auseinander plücken. Elmar Weyer eröffnete den Torreigen mit einem herrlich ausgeführten direkten Freistoss in den Winkel des Oberwüzbacher Zielobjektes. In der Folge konnten die Schwarz-Weißen vor der Pause durch einen weiteren Treffer Elmar Weyers und einen Doppelschlag durch Christoph Fromm auf 4:0 erhöhen.
In der zweiten Halbzeit besonn man sich dann wie so oft aufs Konterspiel. Zwar hatte der Gast recht viel Balbesitz, doch wusste er damit rein gar nichts anzufangen. Kein einziger Angriff wurde wirklich gefährlich für die Rubenheimer Hintermannschaft. Dem frustrierten Gegner gab dann letzten Endes Franz Sand durch zwei weitere Tore, die den Endstand von 6:0 herstellen sollten noch ein mal eins aufn Deckel.
So endet eine makellose Hinrunde, in der Rubenheim jedes Spiel für sich entscheiden konnte (inklusive einem grandiosen 24:0 in Herbstown) und in der der legendäre Keeper HPS lediglich drei mal hinter sich greifen musste.

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Zuletzt aktualisiert: 4. Dez, 19:50