Eine Weihnachtsgeschichte, Kapitel 1
Der Regen schien sich heute allein über seinem Haupte zu ergießen. Vollkommen durchgeweicht schlang er schnellen Schrittes seinen untersetzten Körper durch die Gassen der Innenstadt um möglichst schnell nach Hause zu kommen. Für den Rest des Tages hatte er nichts besonderes geplant. Drei P halt.
Die vom Regen gelb gefärbten Häuser um ihn herum erinnerten ihn jedes mal an die uringetränkten Bettlaken, die er als Zivi im Altersheim haufenweise jeden Morgen von den Betten abziehen musste, um sie durch neue, gereinigte zu ersetzen. Es hasste diese Häuser; genauso wie er vollgepisste Betttücher oder Altenheime hasste. Eigentlich mochte er nichts an seiner Heimatstadt wirklich sehr. Es grenzte an ein Wunder, dass er überhaupt noch hier war. Das redete er sich zumindest ein. In Wirklichkeit war er viel zu faul irgendwo anders ein neues Leben zu planen.
Als er endlich zu Hause ankam ging er direkt ins Bad. Er konnte es sich schließlich nicht leisten krank zu werden. Nachdem Bad schlurfte er ins Wohnzimmer um es sich vor dem Fernseher bequem zu machen. Nachdem er sich eine halbe stunde lang fickende Schildkröten angeguggt hatte klingelte plötzlich das Telefon. An der anderen Ende der Leitung war seine Mutter, die ihm vom Krankenhaus anrief. Sein Vater war tot.
Die vom Regen gelb gefärbten Häuser um ihn herum erinnerten ihn jedes mal an die uringetränkten Bettlaken, die er als Zivi im Altersheim haufenweise jeden Morgen von den Betten abziehen musste, um sie durch neue, gereinigte zu ersetzen. Es hasste diese Häuser; genauso wie er vollgepisste Betttücher oder Altenheime hasste. Eigentlich mochte er nichts an seiner Heimatstadt wirklich sehr. Es grenzte an ein Wunder, dass er überhaupt noch hier war. Das redete er sich zumindest ein. In Wirklichkeit war er viel zu faul irgendwo anders ein neues Leben zu planen.
Als er endlich zu Hause ankam ging er direkt ins Bad. Er konnte es sich schließlich nicht leisten krank zu werden. Nachdem Bad schlurfte er ins Wohnzimmer um es sich vor dem Fernseher bequem zu machen. Nachdem er sich eine halbe stunde lang fickende Schildkröten angeguggt hatte klingelte plötzlich das Telefon. An der anderen Ende der Leitung war seine Mutter, die ihm vom Krankenhaus anrief. Sein Vater war tot.
GrafSchockula - 1. Dez, 11:12
























