Kapitel 3
Er setzte sich vor den Fernseher und öffnete gemütlich eine Dose Bier. Er wusste, dass früher oder später seine Mutter zurückkommen würde. Wo sollte sie denn hin?
Als er gerade ein wenig angetrunken war hörte er wie jemand zur Tür hereinkam und eine nervige Stimme erklang, die in einer unsäglichen Langsamkeit etwas von "differenzierter betrachten" jammerte. Was er schon geahnt hatte wurde traurige Gewissheit, als das in seltsamen Gewändern gehüllte Etwas das Wohnzimmer betrat. Seine nichtsnutzige Schwester war zurück. Er hatte noch nie viel für Hippies übrig gehabt und damals als sich seine Schwester mehr und mehr für diesen Quatsch interessierte ging seine Ablehnung in unverhohlenen Hass über. Seiner Ansicht waren Hippies nichts als verlauste Penner, die sich vor richtiger Arbeit drückten und nur ans Ficken dachten. Immerhin machte der letzte Punkt diese Gesellschaftsgruppe wenigstens etwas sympathisch.
Seine Schwester hatte unerwarteterweise gute Nachrichten für ihn. Sie erklärte ihm, dass sie nachdem ihr intolerantes Schwein von Vater nun endlich gestorben war in eine Kommune aufs Land ziehen würde. Obwohl er nicht im geringsten gläubig war bekreuzigte er sich drei mal und dankte Gott im Stillen dafür. Doch kurz Zeit sollte sein Martyrium noch andauern. Seine Schwester setzte zu einer letzten ultimativen Diskussion an und sagte: "Also ich find das jetz echnich cool, dass du hier bleibst und vergammelst. Bei uns aufm Hof würds dir sicher besser gefallen. Komm doch einfach mal mit." wutenbrannt stürmte er aus dem Zimmer und während er die Schwelle ins Freie übertrat schrie er lauthals: "Scheiss Hippies!". Dies waren die letzen beiden Worte, die er jemals zu seiner Schwester sagte.
Als er gerade ein wenig angetrunken war hörte er wie jemand zur Tür hereinkam und eine nervige Stimme erklang, die in einer unsäglichen Langsamkeit etwas von "differenzierter betrachten" jammerte. Was er schon geahnt hatte wurde traurige Gewissheit, als das in seltsamen Gewändern gehüllte Etwas das Wohnzimmer betrat. Seine nichtsnutzige Schwester war zurück. Er hatte noch nie viel für Hippies übrig gehabt und damals als sich seine Schwester mehr und mehr für diesen Quatsch interessierte ging seine Ablehnung in unverhohlenen Hass über. Seiner Ansicht waren Hippies nichts als verlauste Penner, die sich vor richtiger Arbeit drückten und nur ans Ficken dachten. Immerhin machte der letzte Punkt diese Gesellschaftsgruppe wenigstens etwas sympathisch.
Seine Schwester hatte unerwarteterweise gute Nachrichten für ihn. Sie erklärte ihm, dass sie nachdem ihr intolerantes Schwein von Vater nun endlich gestorben war in eine Kommune aufs Land ziehen würde. Obwohl er nicht im geringsten gläubig war bekreuzigte er sich drei mal und dankte Gott im Stillen dafür. Doch kurz Zeit sollte sein Martyrium noch andauern. Seine Schwester setzte zu einer letzten ultimativen Diskussion an und sagte: "Also ich find das jetz echnich cool, dass du hier bleibst und vergammelst. Bei uns aufm Hof würds dir sicher besser gefallen. Komm doch einfach mal mit." wutenbrannt stürmte er aus dem Zimmer und während er die Schwelle ins Freie übertrat schrie er lauthals: "Scheiss Hippies!". Dies waren die letzen beiden Worte, die er jemals zu seiner Schwester sagte.
GrafSchockula - 3. Dez, 13:38
























