Alles über Ruhmser, Ruhmser über alles

Dienstag, 19. August 2008

SIeg im Testspiel gegen Herbs

Die wohl bekannte Reservemannschaft des TuS beschloss kurzerhand vor dem eigentlichen Rundenstart ihr Können gegen den Nachbarn aus Herbitzheim unter Beweis zu stellen. Allerdings kam es lediglich zu einem achtzigminütigen 7 gegen 7-Kick gegen eine Auswahl aus SG-Fullern. Der TuS startete mit einer überraschenden Mannschaft, denn nicht wie gewohnt HPS stand zwischen den metallnen Pfosten sondern Jungspieler Marius Fuchs, der sich kurzerhand zum Aushelfen bereit erklärte. Davor stand die gewohnte Abwehr, die aus dem Libero Andreas Lenert und den Innenverteidigern Florian Kaschube und Benjamin Schöndorf bestand. Das Mittelfeld wurde von Nikolaus Welsch und Philipp Leiner gestellt und versuchte die einzige Spitze Dominik Matheis zu unterstützen.
Die beiden Mannschaften begannen bemüht und es entstand eine munteres Hin und Her bei dem die Ruumser spielerisch die besseren Anteile hatten, diese allerdings nicht in Erfolge ummünzen konnten. Auf der anderen Seite hatten die Gastgeber eine großartige Doppelchance, die glanzvoll von dem Rubenheimer Schlussmann Marius Fuchs pariert wurde und eigentlich null komma fünf Tore wert gewesen wäre. Kurz vor der Halbzeit jedoch ging Rubenheim letztendlich verdient in Führung durch ein Tor von Stürmerlegende Wolfgang Kaschube, der nach einer sehenswerten Flanke des triumphal aufspielenden Dominik Matheis das Leder ins Netz knallen konnte.
Halbzeit Zwo begann dann mit einem kleinen Schock. Herbitzheim nahm das Spiel durch einen Schuss vom Mittelpunkt auf und es stand 1:1. Eine Entwicklung, die niemand außer dem eingewechselten Torwart Benjamin Schöndorf hatte kommen sehen. Doch der Meister ließ sich nicht lumpen und legte eine Schippe drauf und Dominik Matheis kam endlich zu seinem verdienten Treffer, der die Gäste wieder in Führung brachte. Kurz darauf folgte das 3:1 abermals durch den Sturmtank Kaschube nachdem Herbitzheim ein Tor aberkannt worden war, weil der Ball sich niemals hinter der Linie befand. Christian Endlich besorgte dann gekonnt und überlegt die 4:1-Führung, doch wer nun glaubte Herbitzheim gäbe sich jetzt auf wurde Lügen gestraft. Der Gastgeber kam noch ein mal auf 4:2 ran, was im Endeffekt aber nichts nutzte denn kurz vor Schluss stellte Tobias Nessesohn den Endstand von 5:2 her und das Spiel plätscherte dem Ende entgegen.
Nach dem Spiel kam es in der Kabine der Gäste zu einem Giftgasanschlag, dessen Urheber bisher nicht geklärt werden konnte. Immerhin haben alle Ruumser überlebt, ebenso wie das darauf folgende Spiel der ersten Mannschaft, bei dem die Rubenheimer mit 1:0 am Ende die Nase vorne hatten.

Samstag, 31. Mai 2008

The Ruums chronicles - Eine (fast) perfekte Saison

19. August 2007. Die neue Saison beginnt. Nachdem mit Fechingen und Habkirchen zwei der stärksten Verfolger der Ruumser die B-Klasse verlassen durften, geht der Doppelmeister als klarer Favorit in die Spielzeit. Und er sollte seiner Rolle gerecht werden...

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The Ruums chronicles - Eine (fast) perfekte Saison

19. August 2007. Die neue Saison beginnt. Nachdem mit Fechingen und Habkirchen zwei der stärksten Verfolger der Ruumser die B-Klasse verlassen durften, geht der Doppelmeister als klarer Favorit in die Spielzeit. Und er sollte seiner Rolle gerecht werden...
13:15. Der Schiri pfeift, das Spiel beginnt und die Reserve des TuS beginnt den ersten regelrechten Sturmlauf dieser Saison, in diesem speziellen Falle auf das Gehäuse vom Lieblingsgegner Union Homburg. Die Städter haben nicht den Ansatz einer Chance und so sind es drei mal Sand, Dominik Kaschube, Thomas Freis und Andreas Lenert, die den Gegner mit 6:0 nach Hause schicken und direketemang die Meisterschaftsambitionen unterstreichen.
Eine Woche später geht’s nach Wörschweiler, wo die Reserve darauf wartet dem Titelverteidiger ein Bein zu stellen und zur ersten Mannschaft seit Menschengedenken zu werden, die die Mighty Mighty Ruumser niederränge. Doch Mitnichten muss der Schreiber auch hier feststellen. Statt einer großartigen Schlacht gibt es hier ein müdes Geknorze, bei dem Dominik Kaschube zwei mal, Franz Sand und Sascha Rupp je ein mal trafen und der Gastgeber sich eine 4:1-Schlappe abholen konnte.
Nun führt der Weg wieder in die heiß geliebte Rubenheimer Arena. Heckendalheim ist Gast zum Kirwespiel und nach 90 Minuten muss der Gast bittere Tränen der Enttäuschung schlucken, denn auch für sie gab es aufm Berg nix zu holen. 4:0 durch Tore von Christian Endlich, Elmar Weyer und zwei mal Franz Sand sorgten für feucht-fröhliche Stimmung unter den Rubenheimer Kickern, die die Kirb wie nie feiern.
Nächster Gegner: Bruchhof! Ohne Kapitän muss der TuS im Niemandsland zwischen Genie und Wahnsinn antreten und siegt knapp. Franz Sand und Christian Endlich bewahren die Ruumser vor Schlimmerem (sprich Punktverlust) und der TuS siegt knapp mit 2:1. Zum ersten mal in der Geschichte des Fuba muss ein Ersatzschreiber her und schließlich ist es der gelobte Admin Christian Endlich, der sich dazu bereit erklärt. An dieser Stelle dank hierfür.
Zwei Wochen spielt Rubenheim vor Heimatkulisse gegen den letztjährigen Meistermacher Erbach. Schon vor der Halbzeit macht Franz Sand durch einen Doppelschlag den 2:0-Sieg perfekt. In der zweiten Hälfte ist das Spiel zum größten Teil noch erbärmlicher als grauenhaft, aber immerhin machen wir ein ganzes Kalenderjahr ohne Niederlage perfekt.
Nun begibt man sich ans Tal der Blies nach Herbitzheim und erlebt einen Glanzpunkt in der Historie des TuS. 24:0 werden die Lateiner an ihrer eigenen Kirb besiegt. Bereits nach 10 Minuten führt man 5:0, herausragend ist hierbei Sascha Rupp, der drei mal trifft. Die Herbser haben den Ruumsern an diesem Tag geholfen in die Geschichte einzugehen.
Nur wenige Tage später geht es wieder hoch auf den Berg, wo man Genclerbirligi erwartet. Das Spiel wird beim Stande von 2:1 (Tore: Christian Endlich, Eigentor) für den TuS abgepfiffen in der 85. Minute abgepfiffen. Unschöne Szenen sind hierfür ausschlaggebend. Laut Urteil soll es eine Neuansetzung des Spiels geben worauf die Gäste später aber fairerweise verzichten.
Nun fährt man wieder auf eine Kirb. Webenheim fordert Rubenheim heraus und will das bestmögliche Ergebnis erreichen. Doch wieder ein mal lässt der TuS seinen Gegner nicht die geringste Chance und fährt einen souveränen 1:0-Franz Sand-Sieg ein.
So kommt es am 28. Oktober 2007 zum ersten kleinen Endspiel. Der bis dato hartnäckigste Verfolger Oberwürzbach kommt zu den Bauern in den Gau und will die Tabellenführung per Auswärtssieg erreichen. Doch weit gefehlt. Nachdem Spitzenfußball in der Ruumser Reserve in dieser Spielzeit bisher weitestgehend abstinent war kommt es zu einem Spiel der Extraklasse. Die Leistung sämtlicher Mannschaftsteile ist an diesem Tag einfach perfekt und es kommt zu furiosen Sturmläufen der Angriffsabteilung. Die Routiniers Elmar Weyer und Christoph Fromm bomben Ruums zu einer 4:0 Halbzeitführung. Im zweiten Spielabschnitt verlegt man sich aufs Kontern und Franz Sand netzt weitere zwei mal. Mit einem 6:0-Sieg krönt sich Rubenheim zum Herbstmeister.
Der Rückrundenstart bei Union Homburg steht abermals im Lichte der drei Weisen. Elmar Weyer, Franz Sand und zwei mal Christoph Fromm bringen ein ungefährdetes 4:0 bei Eisern Union zustande und bringen wie so oft drei Punkte mit nach Hause.
Danach sagt Wörschweiler aus Angst die Partie ab und man muss sich damit begnügen drei Wochen später in Heckendalheim Gast zu sein. Der Ersatz-Ersatz-Kapitän Nicolas Welsch begrüßt dort zur Erheiterung aller die Gäste aus Heckendalheim und macht ein gutes Spiel. Ebenso wie Christian Endlich, Jörg Anna die beide trafen. Die restlichen Treffer zum 4:1 steuerte freundlicherweise Elmar Weyer bei.
Nun folgt das letzte Spiel des Jahres 2007 zu Hause gegen Bruchhof. Angeführt vom clownischen Mittelfeldregisseur gelingt es den Homburgern durch einen geschenkten Elfmeter in Führung zu gehen. Diese Führung wird aufgrund Ruumser Unvermögens vorm Tor bis in die 75. Minute verteidigt. Just in dem Augenblick als Stephan Blatt, Dennis Kempf und Philipp Leiner Jörg Annas Abschlussschwäche monieren reicht es diesem und er ballert einen Hattrick zur 3:1-Führung. Das Ergebnis wird durch einen Treffer von Elmar Weyer komplettiert.
So endet das Drei-Trainer-Jahr und es kommt (Gott sei's gedankt) zu einem neuen. Dieses neue Jahr trägt den mittelmäßig schönen Namen 2008, hat 366 Tage und eine Fußball-EM. Und es verläuft für die Zweite Mannschaft des TuS nicht so positiv wie erwartet.
Im ersten Spiel auf Erbacher “Rasen” muss man nämlich leider die ersten zwei Punkte der Spielzeit abgeben. Jörg Anna kann Schwarz-Weiß zwar in der ersten Minute in Führung bringen, doch diese wird bald schon wieder aus der Hand gegeben und Erbach beginnt einen Sturmlauf aufs Gästegehäuse. Dieser endet jedoch glücklich für uns und das Spiel endet 1:1.
Danach kommt einer der zwei Lieblingsgegners nach Rubenheim. Herbitzheim wagt sich den beschwerlichen Weg auf den Rubenheimer Olymp um sich eine verdiente 7:0-Klatsche einzufangen. Jörg Anna, Tobias Nessesohn, Elmar Weyer, Franz Sand, Thomas Freis, Christian Endlich und Combacker Dennis Kempf treffen, mir bleibt ein Tor leider versagt.
Die nächste Reise führt nach Homburg zu Genclerbirligi. Dort kommt es dann aufgrund Personalmangels zum Schock. HPS kann leider nicht das Tor hüten und wird von Christian Endlich gut vertreten. Leider nützt dies nichts und der TuS verliert mit 1:3 und kann somit an diesem Tag nicht vorzeitig Meister werden. Unter Fuba wird nix berichtet, weil die Redaktion unbeliebte Ergebnisse bewusst ausklammert/verdrängt.
In den kommenden Wochen kommt dem Begriff “Phantomspiel” eine neue Bedeutung zu. Gegen Webenheim finden sich ein ganzer Haufen siegeswilliger Rubenheimer Krieger ein und warten. Es kommen weder Schiri noch Gegner. Die Betreuer der Webenheimer Ersten stellen dann später klar was ohnehin schon jeder wusste. Webenheim hatte sich schon Tage zuvor beim Klassenleiter abgemeldet. Dieser hat die Partie dann komplett gestrichen und so sah der Schiedsrichterobamann auch keinen Grund einen Unparteiischen nach Rubenheim zu schicken. Die einzigen, die von der ganzen Sache keinen Wind bekommen hatten waren wir, die wir generös auf unser Mittagessen verzichteten.
Nun überschlagen sich die Ereignisse. Der SV Oberwürzbach vermeldet am 5. Mai auf seiner Internetpräsenz 2:0 in Bruchhof verloren zu haben. Wir sind Meister!!! Alles freut sich, jeder jubiliert, Vater und Sohn feiern die Meisterschaft im Garten. Doch nur wenige Stunden später die bittere Enttäuschung. Jemand bei Oberwürzbach hatte lediglich das Ergebniss verdreht. Oberwürzbach hatte mit 2:0 gewonnen und somit war die Meisterschaft wieder völlig offen.
Nun folgt das nächste Phantomspiel. In Oberwürzbach schwören sich 17 Mann darauf ein den Cup am heutigen Tage nach Hause zu holen. Auf der anderen Seite geht der Herausforderer beim Warm-Up sehr konzentriert zur Sache. Die Spannung ist überall zu spüren. Doch plötzlich wird den Menschen klar, dass sie hier verarscht werden. Der Schiedsrichter, der für diese, in der Meisterschaft entscheidende Partie eingeteilt war wurde kurzerhand für ein anderes Spiel abgezogen. Die Partie findet nicht statt, die Meisterschaft ist abermals verschoben, toll, dass ich mir ne halbe Stunde frei genommen hab!!!
Nun ist es also Zeit für den letzten Spieltag. Die Ruumser Bauern schwingen ihre Hintern auf die Traktoren um sich vor dem Spitzenspiel Rubenheim I gegen irgend jemand anderen noch die Partie Erbach gegen Oberwürzbach anzusehen. Erbach wird unerbittlich von uns angefeuert und nach vorne gepusht, doch es scheint nichts zu bringen. Oberwürzbach geht mit 3:0 in Führung und es riecht extrem nach einem Nachholspiel. Als die Ruumser sich vom Acker machen fällt gerade der Anschlusstreffer, dem sie aber keinerlei Bedeutung zumessen.
Während des Finals der ersten kommt dann per SMS endlich Kunde aus Erbach. In den letzten Minuten der Partie hat Oberwürzbach noch die Führung aus der Hand gegeben. Rubenheim ist Meister, quatsch KUBIKMEISTER!!! Doch die Freude währt nicht allzu lange. Die erste schafft leider nur ein Unentschieden und erreicht somit nur die Vizemeisterschaft (obwohl sie den Titel auch verdient hätte).
Wieder mal konnten wir unsere Hegemonie in dieser Klasse beweisen. Wir haben lediglich 5 Punkte abgebe und somit beinahe eine fast perfekte Saison gespielt. Mit 48 Treffern in 17 Spielen liegen wir weit über dem Ligadurchschnitt und das Prunkstück unseres Teams, die Abwehr hat mit nur 9 Gegentreffern endlich den Status Elite erreicht. Anderthalb Jahre waren wir unbezwungen, ein Rekord für die Ewigkeit.
Alles in allem waren es eine großatig Saisons unserer beiden Teams und wie schon in den letzten Jahren wurde wieder ein mal bewiesen, dass wir in dieser Liga nichts verloren haben. Im nächsten Jahr heißt das Ziel natürlich wieder Meisterschaft und Aufstieg und falls wir mal zur Abwechslung nicht verarscht werden, werden wir dies auch sicher schaffen. “Mir müsses mol pagge, legg mich am aasch heea!” (FCS-Edelfan)

Ende – The End – La Fin – El Fin – La Fine – Dàodî

P.S.: Für die Richtigkeit der Endsprüche übernimmt der Verfasser keine verantwortung sonder verweist lediglich auf: http://dict.leo.org/

P.P.S: An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lesern für die großartige Resonanz, die Fülle von Lobpreisungen und die gelegentliche Kritik (wenn ich mal wieder zu lamsam bin) bedanken. Bis zur nächsten Saison.

Mittwoch, 9. April 2008

Derbytime in Rubenheim

Am 8. April 2008 kam es endlich wieder ein mal zu einem Aufeinandertreffen der Nachbardörfer Rubenheim und Herbitzheim. Nach der 24:0-Schlappe im Hinspiel wagten sich dennoch einige Herbitzheimer Zwotmannschaftkicker den Aufstieg auf den Olymp um den Meister aus Rubehheim auf ein neues herauszufordern.

Wie erwartet begann der Gastgeber das Spiel dominant und hatte wenig Mühe die gelegentlichen Vorstösse der Gäste abzufangen. Schnell konnte man sich einige Chancen erspielen und diese nach einiger Zeit dann auch nutzen. In Halbzeit eins trafen Franz Sand, Elmar Weyer und Thomas Freis und außer einem Schuss, der einen Rubenheimer Abwehrspieler für einige Minuten außer Gefecht setzte gab es eigentlich nichts besonders erwähnenswertes. Bis auf die Torgelegenheiten halt.

Halbzeit Zwo konnte sich dann der im Mittelfeld glänzend agierende Philipp Leiner von der Bank aus ansehen und was er sah gefiel ihm; zumeist.Für den Schlussmann HPS gab es nun auch etwas Beschäftigung doch war der Torhüter stets parat und hinderte die Herbser daran zu verkürzen.

Nach einer kurzen Ruhephase direkt nach der Halbzeit kam Rubenheim dann aber wieder besser ins Spiel. Wiederum konnte der Meister sich Chance um Chance erspielen und vier davon sollten dann auch genutzt werden. Tobias Nessesohn netzte vom Sechzehner aus, Jörg Anna schaffte es nach diversen Anläufen auch das Tor zu treffen, Christian Endlich chipte den Ball regelrecht ins Tor (mit links) und der Comebacker Dennis Kempf schoss das lamsamste Tor der Menschheitsgeschichte. So stellte Rubennheim einen Endstand von 7:0 her, ein Ergebnis, welches in Anbetracht des Hinspiels vielleicht etwas enttäuschend sein mag aber doch eine gute Rehabilitation gegenüber dem verkorksten Gekicke in Erbach darstellt.

Zeugenaussagen zufolge schaffte die Erste Mannschaft einen deutlichen 4:1-Sieg und konnte den Vorsprung auf den kommenden Gegner weiter ausbauen.

Samstag, 3. November 2007

Herbstmeister

Vergangenen Sonntag konnte sich die glorreiche Zweite des TuS Rubenheim beim Heimspiel gegen den Zweitplatzierten Oberwürzbach einen weiteren Titel, nämlich den des Herbstmeisters sichern. Konzentriert begann man die Partie und setzte die Gäste gleich unter immensen Druck. Augenzeugen zu Folge war die erste halbe Stunde das Beste was man von der Reserve in dieser Spielzeit bisher sehen konnte. Während die Abwehr sicher stand und dem Herausforderer keinen Quadratmilimeter Raum gewährte konnte die Offensivabteilung durch zahlreiche Sturmläufe die gegnerische Abwehr ein ums andere regelrecht auseinander plücken. Elmar Weyer eröffnete den Torreigen mit einem herrlich ausgeführten direkten Freistoss in den Winkel des Oberwüzbacher Zielobjektes. In der Folge konnten die Schwarz-Weißen vor der Pause durch einen weiteren Treffer Elmar Weyers und einen Doppelschlag durch Christoph Fromm auf 4:0 erhöhen.
In der zweiten Halbzeit besonn man sich dann wie so oft aufs Konterspiel. Zwar hatte der Gast recht viel Balbesitz, doch wusste er damit rein gar nichts anzufangen. Kein einziger Angriff wurde wirklich gefährlich für die Rubenheimer Hintermannschaft. Dem frustrierten Gegner gab dann letzten Endes Franz Sand durch zwei weitere Tore, die den Endstand von 6:0 herstellen sollten noch ein mal eins aufn Deckel.
So endet eine makellose Hinrunde, in der Rubenheim jedes Spiel für sich entscheiden konnte (inklusive einem grandiosen 24:0 in Herbstown) und in der der legendäre Keeper HPS lediglich drei mal hinter sich greifen musste.

Freitag, 26. Oktober 2007

Sichtpflieg gegen Webenheim

Letzten Sonntag setzte sich unsere Mannschaft zum Ziel den Gegner wegen der Webenheimer Kirb nicht zu demütigen aber dennoch mit 3 Punkten nach Hause zu fahren. Dies schaffte man mit einem 1:0 bravourös. Das Spiel begann offen wobei der Gastgeber mehr Spielanteil hatte. Diesen Vorteil konnten die Gegner allerdings nur bis zum Strafraum nutzen da die Rubenheimer Abwehr trotz einiger Umstellungen und Ungereimtheiten gut stand. Im Gegenzug hatten die Schwarz-Weißen zwar weniger Chancen aber dafür die besseren. Leider konnte der Gast keine davon nutzen und so ging es beim Stande von 0:0 in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie dann von unserer Seite aus qualitativ viel besser. Franz Sand konnte den Führungstreffer markieren und es wurde munter gespielt. Ein weiterer Höhepunkt dieser Druckphase der Rubenheimer unmittelbar nach der Halbzeit war der mit dem Außenrist gezirkelte 20 Meter-Schuss von Sascha Rupp leider den Weg von der Unterlatte ins Feld nicht fand sondern deutlich vor der Linie aufsprang. Doch wie aus heiterem Himmel hörten die Ruhmser wieder auf zu spielen. Statt dessen versuchte man den mühsam erarbeiteten Vorsprung über die Zeit zu retten was zu kuriosen Situationen führte. Zum Beispiel musste ein Webenheimer Spieler im Zuge einer Eiwurfserie den Ball so oft von der benachbarten Pferderennbahn holen, dass er auf dem Weg dorthin wahrscheinlich mehr gelaufen ist als auf dem Platz.
Rubenheim machte nun hinten zu und die Stürmer der Gastgeber bissen sich ein ums andere mal an unserer Hintermannschaft die Zähne aus. Zwar gelang uns kein Konter doch gab es auch für Webenheim keine nennenswerten Gelegenheiten. Schließlich hatte der Referee Erbarmen mit dem Leid erprobten Zuschauer und beendete die Partie.

Montag, 8. Oktober 2007

Debakel an der Blies

An der Herbitzheimer Kirb sollte es für die Gastgeber eine verdiente Klatsche geben. Obwohl Rubenheim einiges Stammspieler fehlten konnten die Schwarz-Weißen von Beginn an dem Geschehen ihren Stempel aufdrücken. Furios waren die ersten 10 Minuten die Rubenheim durch Tore von Nessesohn, Leiner, Weyer, Matheis und Benjamin Schöndorf zu einer 5:0(!)-Führung nutzen konnte. Danach ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen um Herbitzheim mit der ein oder anderen gelungenen Kombination dumm da stehen zu lassen. Doch das Glück der Gastgeber sollte nicht lange währen. Elmar Weyer konnte abermals treffen indem er herrlich einen Freistoss aus 20 Metern in den Winkel zirkelte. Danach spielten die Ruhmser so, dass es ein jedem ermöglicht sein sollte mal zu treffen. Den 12:0-Halbzeitstand komplettierten unser Ersatztorwart Frank Doller (per Elfmeter), Thomas Freis, Andreas Lenert, abermals Leiner, Christoph Fromm und Rekowski.
In der zweiten Hälfte ging das Schützenfest dann munter weiter. Leider kann ich mich da ich ja selbst am Spiel beteiligt war nicht an jeden einzelnen Schützen erinnern (man möge es mir verzeihen) doch vermag ich wenigsten noch zu wissen, dass Sascha Rupp endlich den Durchbruch im Sturm schaffen konnte indem er innerhalb von 5 Minuten einen lupenreinen Hattrick schaffte, und dass der eigentlich verletzte Dennis Kempf gerade mal eine Minute benötigte um die Pille über die Herbitzheimer Linie zu drücken. Dies geschah per Freistoss aus 30 Metern in der dritten Minute der Nachspielzeit. 24:0 lautet die aus herbitzheimer Sicht traurige Bilanz eines sonnigen Sonntags.
Den Schwung konnte der Doppelmeister mit auf den Berg nehmen und gewann drei Tage später das Spitzenspiel gegen Genclerbirligi Homburg souverän durch ein Eigentor der Gäste und einen Treffer von Christian Endlich mit 2:1. Nun heißt es für den Spitzenreiter fürs erste Mal Abschied nehmen vom aktiven Geschehen bis zum 21.Oktober in Webenheim.

Donnerstag, 27. September 2007

365 Tage nach „Auweia voll in die Eier“

Vergangenen Sonntag sollte die zweite Garde der glorreichen Ruhmser wieder mal ihr Können unter Beweis stellen. Gegner war niemand anderes als der Meistermacher aus Erbach. In der vergangenen Spielzeit konnten sich die Schwarz-Weißen dort durch einen deutlichen 7:0-Sieg (Schnupp Dogg-Blog berichtete am 24. April 2007) vorzeitig die Meisterschaft sichern. Jedoch kam eine ganz andere Truppe ins beschauliche Rubenheim. Sichtlich verstärkt hatten diese elf Mannen kürzlich Bruchhof mit 6:0 abgefertigt und kamen mit viel Selbstvertrauen zu uns. Wir hingegen hatten wie so oft mit Personalsorgen zu kämpfen. Ein Abwehrspieler war aus beruflichen Gründen nicht zugegen, einer war im Urlaub, der andere geschädigt vom letzten Urlaub. Dafür gab es ein ungeahntes Debüt. Christian Lenert, in Fachkreisen auch als Stig bekannt schaffte es nach Jahren in der ersten Mannschaft in die Elitetruppe. Das Spiel war wie gewohnt anfangs sehr offene mit viel Ballbesitz für den Gegner aber den besseren Konterchancen für Rubenheim. Nach so ungefähr 20 Minuten war es dann so weit. Sturmtank Franz Sand setzte sich in der Luft gegen seinen Gegenspieler durch und verwertete eine schöne Hereingabe zum 1:0. Frivol für Ruhms ging es dann weiter und es häuften sich die Torgelegenheiten für den Gastgeber. Allein die Chancenverwertung war ein Manko, welches man dem Meister zu diesem Zeitpunkt des Spiels vorwerfen kann. Jedoch war es Abermals Franz, der vor der Halbzeit die Führung ausbauen konnte.
Nach der Pause war es dann zu einem großen Teil übelstes Geknorze. Die Zuschauerreihen lichteten sich mehr und mehr und das Spiel wurde, auch von der Tatsache bedingt, dass Erbach nix mehr zu bieten hatte zu einem äußerst unansehnlichen Gekicke. Rubenheim hatte zwar ein Abonnement vor dem Strafraum der Gäste kam aber sehr selten zu wahren Chancen. Immerhin hatte der Schiri irgendwann erbarmen mit allen beteiligten und beendete das Spiel beim Stande von 2:0 für den Meister. Durch diesen Sieg hat es der Doppelmeister nun endlich geschafft ein ganzes Kalenderjahr ohne Niederlage zu überstehen und sieht voller Hoffnung auf eine Wiederholung dem Rest der Saison entgegen.

Donnerstag, 6. September 2007

Kirwespiel 2007

Vergangenen Sonntag sollte es zu einem alljährlichen Höhepunkt im Saisonverlauf kommen; dem Kirwespiel. Hatte man in den letzten beiden Jahren noch die illustre Sportgemeinschaft aus Herbitzheim und Bliesdalheim traditionell weggefegt musste sich der TuS in dieser Saison mit den Gästen aus Heckendalheim zufrieden geben. Doch dies sollte die Schwarz-Weißen nicht daran hindern abermals zwei weitere Kantersiege einzufahren.
Nachdem die Zweite sich vor dem Spiel durch laut aufgedrehte Peter Maffay-Musik in eine gesund aggressive Stimmung versetzt hatte konnte die Partie dann endlich losgehen. Ziemlich direkt nach dem Anpfiff war schon klar wer hier der Herr im Hause war. Zwar gewährte man den Gästen ein paar nette Spielzüge, waren diese Angriffe allerdings nicht gut genug um Rubenheim ernsthaft zu gefährden.
Nach kurzer Zeit konnten die Gastgeber endlich die erste lohnende Attacke auf das Tor der Heckendalheimer starten und Franz Sand erzielte nach einer guten Flanke von Enzo per Kopf den ersten Treffer. Von da an war Schwarz-Weiß spielbeherrschend. Von der rasenden Zuschauermenge (die durch das Trommeln und Johlen der Straußjungen weiter eingeheizt wurde) nach vorne gepeitscht ging es nun turbulent weiter und die Hintermannschaft des SV wurde ein ums andere Mal regelrecht auseinander gerissen. Folgerichtig konnte abermals Franz das 2:0 erzielen und noch vor der Pause schaffte Elmar Weyer nach einer guten Flanke von Tobias Nessesohn mit einem genialen Schuss aus der Drehung die 3:0-Halbzeitführung.
In der Pause gab es dann mehrere Wechsel und so kam es, dass der Favorit in Hälfte Zwo dann teilweise etwas unsortiert wirkte. Aber dank des überragenden Schlussmanns des TuS und der Unvermögen der Gäste konnte Heckendalheim aus den wenigen Chancen, die der Meister ihnen gewährte kein Kapital schlagen. Unserem Libero war es Mitte der zweiten Halbzeit dann zu verdanken, dass mein ehemaliger Gegenspieler nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz flog; Lenert konnte bei einem seiner gefürchteten Vorstöße nur durch ein böses Foul gestoppt werden. Spätestens von diesem Zeitpunkt an war klar, dass hier nix mehr anbrennen würde denn der Gastgeber fing sich von da an wieder und führte noch zahlreiche weitere Angriffe auf das Tor gen Herbitzheim aus. Schließlich endete einer dieser Angriffe dann noch mit einem Tor durch Christian Endlich und so wurde der 4:0-Endstand hergestellt. Im Spiel danach wurde die erste Mannschaft von Heckendalheim dann noch mit 7:1 in die Knie gezwungen und die Rubenheimer konnten beruhigt der weiteren Kirb entgegen schauen.

Dienstag, 28. August 2007

Sieg! Geil!

Sonntag gings für die Schwarz-Weißen wieder mal auf den ungeliebten Acker nach Wörschweiler. Obwohl deren Zweite in der Tabelle traditionell eher schlecht dasteht hatte sie es schon oftmals geschafft uns zu ärgern und erbitterten Widerstand zu leisten. So war es dann auch am vergangenen Wochenende. In einer nervösen Anfangsphase gab es für beide Mannschaften Möglichkeiten den ersten Treffer doch diese Ehre sollte letztendlich dem amtierenden Meister gebührt werden. Der gut aufgelegte Dominik Kaschube konnte gleich zwei mal netzen und uns eine halbwegs sichere Führung bescheren. Bis zum Ende der ersten Hälfte wurde unser Spiel dann sicherer und folgerichtig konnte Sascha Rupp in seinem zweiten Spiel, wenn auch mit großartiger Hilfe vom Gegner den Dreitorevorsprung, der bis zur Pause bestehen bleiben sollte schaffen.
Nach der Pause ging es dann wieder hektischer zu. Mit frischen Spielern versuchten die Gastgeber unsere Abwehr durcheinander zu wirbeln waren dabei aber mehr schlecht als recht zu Gange. Rubenheim stand gekonnt und Comebacker Enzo raste ein ums andere Mal die rechte Seite entlang. Alles in allem war diese Phase der Partie für den gemeinen Zuschauer wohl recht langweilig. Ein jähes Ende dieser Ereignislosigkeit setzte dann allerdings ein Spieler der Gastgeber, der durch sich gegen die Rubenheimer Abwehr durchsetzen und durch einen sehenswerten Lupfer Schlussmann HP Schöndorf überlisten konnte. Markus H. wäre der Kamm geschwollen wenn er es live miterlebt hätte. Kurze Zeit später musste ich dann leider den Platz verlassen weil ich auf den Kopf gefallen bin und außerdem zur Arbeit musste. Ich übergab die Binde dem glorreichen Andreas Pfeifer, einem weiteren Comebacker, der mich im Mittelfeld ersetzte. Die Partie war ohne mich scheinbar sehr unspektakulär denn bis auf den 4:1-Endstand durch Franz Sand ist mir nix weiteres mehr in Erinnerung.

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