Samstag, 4. April 2009

Aprilgedanken

Gestern war ein denkwürdiger Tag. Der US-Präsident Obama betrat deutschen Boden und traf sich u.a. mit dem Merkelchen. Jetzt, da Obama endlich hier ist kann nichts mehr schief gehen, denn der Retter, der uns in der Verkündung versprochen wurde, ist kein geringerer als eben dieser Obama.
Allein schon sein Name ist pure Poesie. Lautmalerisch schaffte es der Verfasser die beiden labialen Laute b und m mit den wunderschönen Vokalen o und a einzurahmen. Nicht umsonst sind ebendiese Laute bei vielen Feuerwerken und anderen wunderbaren Ereignissen zu vernehmen wenn sachkundige Mitbürger ihr Erstaunen, aber auch ihre Begeisterung ausdrücken wollen.
O und a sind relativ tiefe Vokale und unterstreichen den Ernst und die Würde des Präsidenten. In der Reihenfolge lässt sich ein Trend nach vorne erkennen. Während o ein Laut ist, der sehr weit hinten im Mundraum gebildet wird, entsteht a in der Mitte. Dies unterstreicht den wesentlichen programmatischen Punkt des Erlösers, nämlich den progressiven Moment in seinem Handeln und Tun. Kein anderer steht wie Obama für change, also für Wechselgeld, welches er bereitwillig jedem Obdachlosen dem er begegnet spendet.
Auch das Verhalten des Obama lässt auf ein offensives, nach vorne gerichtetes Handeln schließen. Spekulierte ein ARD-Fuzzi noch Obama würde am Heck des Flugzeuges aussteigen, tat dieser eben dies nicht und benutzte den Ausgang vorne. Dies zeugt davon, dass der Heiland ein Mann der Tat ist, der im Flugzeug gerne vorne sitzt, weil es zum einen den progressiven Touch hat und zum anderen er jederzeit dazu in der Lage wäre das Flugzeug zu steuern, falls der Pilot wegen einer etwaigen Fischvergiftung ausfallen würde. (Thx to Alexander von Pril.)
Nun ist er endlich da. In unserem Deutschland. Unserer Heimat in der wir geboren sind und die wir lieben. So wie wir Barack Obama lieben und den Boden unter seinen Füßen küssen, denn nur er kann uns retten vor dem drohenden finanziellen Kollaps, der uns demnächst alle in den Ruin treiben wird.

P.S.: Einzig zu klären bleibt allerdings die Frage über was sich die First Lady mit Joachim Sauer unterhalten will. Häkelgardinen und Kochrezpte fallen da wohl als Gesprächsthemen aus...

P.P.S.: Die surrealen Erlebnisse vom 3. April 2009 wurden komplettiert indem ich von Ostdeutschen Bananen geschenkt bekam. Dies sei aber nur am Rande erwähnt.

Freitag, 13. März 2009

Simple Jack's been to Colchester

retard

Freitag, 20. Februar 2009

Ein frohes Fest euch allen



Sorry, dass das Video ausgerechnet von dort ist :(

Montag, 16. Februar 2009

Ironie des Schicksals

Was mir gerade einfällt: Warum ist das Institut für deutsche Sprache ausgerechnet in Mannheim?

Mittwoch, 21. Januar 2009

Inauguration des Heilands

Es ist geschafft. Seit gestern 18 Uhr MEZ ist David Beckham der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
Nun stellen sich der Weltbevölkerung viele Fragen. Wird er die Finanzkrise beenden? Wird Frieden im Nahen Osten und auf dem Rest der Welt einkehren? Wird Beckham das Ozonloch stopfen?
Doch wer glaubt der Präsident schere sich um so triviale Dinge, irrt. Nach Jahrhunderten der Unterdrückung sehnt er sich nach nichts mehr als der standesgemäßen Repräsentation von Minderheiten (i.e. Afroamerikaner, Indonesier und Politikwissenschaftler).
Also wird er zunächst die Nationalhymne der US ändern, denn es gibt wohl kaum etwasm, das ein Land dermaßen repräsentiert wie eine ordentliche Hymne. (Außer vielleicht eine Flagge, aber dann funktioniert dieser Beitrag nicht mehr)
Um den Multimillionär zu unterstützen hab ich mir ein paar Gedanken zur Nationalhymne gemacht und werde nun einige Lieder vorstellen, die man zumindest in Betracht ziehen sollte.



Der Klassiker: Passend zur Beckhamanina. Zeigt der ganzen Welt, dass die USA in Partylaune ist und würde auch das angekratzte Image wieder verbessern. Außerdem ist der Sänger ziemlich religiös.
Nachteil: Der Interpret war im Knast wegen Drogenbesitzes.



Der Chiller: So würde Beckham zeigen, dass er kein cooler Global Player ist. Seine brothercoolness hat ihm im Wahlkampf den Sieg beschert und auch in schweren Zeiten wie diesen ist es unabdingbar ruhig und entschlossen zu Werke zu gehen.
Nachteil: JayZ wird aufgrund seiner Zusammenarbeit mit Linkin Park nicht mehr wirklich ernst genommen.



Der Favorit. Frech, ordinär, billig. Genau wie Amerika. Das perfekte Lied um bösen Terrorfürsten wahlweise zu zeigen wo der Hammer hängt oder abzufeiern. Mit Vicky besitzt Beckham auch ein 1A-Vorzeigemodell, das der Aufforderung des Refrains Folge leisten und der ganzen Welt zur Belustigung dienen könnte.
Nachteil: keiner - das Lied ist einfach ein Meilenstein in der Musikgeschichte.


Nachtrag: Der Autor findet Victoria Beckham nicht wirklich geil, sondern nutzt ihr Dasein für den dramatischen Effekt und um Argumente erfinden zu können.

Dienstag, 30. Dezember 2008

Die 10 besten Lieder der Welt

Folgende Liste hat keinerlei Anspruch auf
Endgültigkeit, da a) wahrscheinlich noch einige neue
Lieder geschrieben werden und b) sie nur eine spontan
zusammengestellte Ansammlung von Songs darstellt. Diese
Einschränkung gilt nicht für die Plätze 1-3.

10. A Lapdance is So Much Better When the Stripper is
Crying - Bloodhound Gang
9. Just a Friend - Biz Markee
8. Die rote Sonne von Barbados - Die Flippers
7. Funky Town - Lips Inc.
6. Wonderful Days - Charlie Lownoise & Mental Theo
5. Fotze - Lokalmatadore
4. Intergalactic - Beastie Boys
3. Rettet die Wale - Die Ärzte
2. Monster Mash - Bobby Pickett
1. Sex with an Alien - Wifebeaters

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Wohe

Freihnachten!

Dienstag, 16. Dezember 2008

Haiku eines Torwarts

Es macht keinen Spass
Die Kniescheiben schmerzen arg
Ein einsam' Dasein.

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