Universität Trier: Am heutigen Super-Wednesday könnte die Entscheidung ob sich Leiner im Wintersemester 2007/08 gegen seinen ärgsten Widersacher Miss Erfolg durchsetzen kann fallen. Im Vorfeld hatte sich Leiner bereits in den Fächern Phonetics 2 und Early Modern English klar behauptet, wohingegen er in Ältere Deutsche Philologie eine herbe Niederlage einstecken musste. Am heutigen und morgigen Tage soll es nun zur Entscheidung kommen ob Leiner auch wirklich Kandidat für die Hausarbeit wird.
Beginn des Megaevents war um 10:00 Uhr im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft. Als klarer Favorit gehandelt musste Leiner erkennen, dass es sich doch gelohnt hätte auch hier, in einem der „sicheren“ Fächer Wahlkampf zu betreiben und so begann die Abfolge positiver Ergebnisse schleppend. Doch schon nach kurzer Zeit pendelten sich Stamm- und Trotzwähler in ihre gewohnten Maße ein und man kann davon ausgehen, dass der gebürtige Saarbrücker sich dieses Fach sichern wird.
Ganz im Gegensatz zur Germanistischen Linguistik, einem Swing State, in dem von Anfang an klar war, dass es bei der entscheidenden Wahl wohl 50:50 ausgehen werde. Auch hier hatte Leiner sich kaum Arbeit gemacht und vertraute wohl voll und ganz sich selbst. Bei Redaktionsschluss konnte man uns leider noch kein vorläufiges Endergebnis mitteilen doch Leiner war immerhin zu einem kurzen Statement bereit: “Der Sieg in NDL ist eigentlich reine Formsache. Der Professor muss eigentlich nur noch den Wisch unterschreiben und dann ist die Sache geritzt. Bei der Linguistik hatte ich anfänglich meine Probleme kam dann aber nach und nach wieder ins Rennen. Schaumer mal.“
Dieses Motto ist auch wegweisend für den heutigen Abend denn mit der Wahl in „Shakespeare's Romances“ kommt es zum Abschluss des Super-Wednesday. Hier gilt Leiner wieder als klarer Favorit und sieht sich bereits mit einem Bein in der Hausarbeit: „Also, wenn ich DAS nit schaffe, leck die peer am aasch!“ ließ der bereits stark angetrunkene Mittzwanziger verlauten und machte sich vom Acker.
Aufmerksame Leser des Blogs werden gemerkt haben, dass hier in den letzten 2 Monaten relativ wenig ging. Dies hat mehrere Gründe deren Erläuterung den Rahmen dieses Beitrags sprengen würden.
Doch nun bin ich zurück und habe einige Veränderungen mitgebracht. Das geschulte Auge erkennt, dass sich im Menü einiges getan hat. Einige Themen sind verschwunden dafür aber durch andere ersetzt worden.
Unverändert bleiben die Rubriken "Dr. Yovanovisz erklärt" (klappt wieder wenn ich den Laninger nochma sehe), "Lyrik für Anfänger" sowie "Alles über Ruhmser, Ruhmser über alles" (wo ich weiterhin Mannschaftsinterna ausplaudern werde).
Neu hinzu kam die Rubrik "Geschichten aus dem Hirn des Grafen (teilweise aber auf echter Grundlage)". Diese Rubrik ist zum größten Teil das was ehemals "Geschichten aus der Pornoscheinwelt" hieß. Da ich allerdings in der letzten Pornogeschichte den Höhepunkt sehe habe ich mich dazu entschlossen diese Rubrik zu Grabe zu tragen. In den Geschichten in der neuen Rubrik werd ich allerdings weiterhin auch über's Ficken schreiben.
Aus dem Thema "Regular Stuff" geht nun "Die Omnipotenz des Grafen" vor, welche zum größten Teil davon handelt, dass ich alles kann. In dieser Rubrik werde ich mich weiterhin als Journalist, Historiker, Philosoph oder einfach nur als Sittenwächter des verdarbten deutsche Fernsehen versuchen.
So, das war's dann mal mit der Introduction. Bis denne.
In ihrer Sendung TV-Total am 19.11. 2007 mutmaßten sie, dass "der liebe Gott"
für den aus dem Rundfunk bekannten und bei gewissen Bevölkerungsteilen beliebten jüngsten Entertainer und Showmaster Deutschlands (Florian Silbereisen) möglicherweise einen sogenannten "Gangbang" vorgesehen hätte. Das stimmt so nicht.
Ihnen unterlief nämlich folgender assoziativer Fehler:
Herr Silbereisen war in betreffendem Einspieler in Begleitung zweier liebreizender, aufgrund der Kleidung eindeutig als von bajuwarischer Herkunft zu erkennenden Damen zu sehen, von denen er sich "Bussis links und rechts" und "vielleicht etwas mehr" erhoffte. Ein sogenannter "Gangbang" stellt aber nicht das Szenario Frau - Mann - Frau dar, es dreht sich hierbei vielmehr mehr darum, dass ein weibliches Wesen nacheinander, situationsbedingt aber auch gleichzeitig von mindestens zwei, oftmals jedoch mehreren Männern, der sogenannten "Gang", "gebangt" wird.
In betreffendem Einspieler hatte Herr Silbereisen aber eine klassische Triole im Sinn, welche im Volksmunde auch als "Flotter Dreier" oder lediglich "Dreier" bezeichnet wird.
Da diese beiden Praktiken hinsichtlich der Geschlechterverteilung und der Würde der Frau völlig unterschiedlicher Natur sind, ist es nicht unerheblich, auf diese Missformulierung ihrerseits hinzuweisen.
Wir hoffen, dass es in ihrem Ermessen liegt, diesen Irrtum richtig zu stellen und empfehlen uns mit wohlwollendem Gruss.
Vergangenen Sonntag konnte sich die glorreiche Zweite des TuS Rubenheim beim Heimspiel gegen den Zweitplatzierten Oberwürzbach einen weiteren Titel, nämlich den des Herbstmeisters sichern. Konzentriert begann man die Partie und setzte die Gäste gleich unter immensen Druck. Augenzeugen zu Folge war die erste halbe Stunde das Beste was man von der Reserve in dieser Spielzeit bisher sehen konnte. Während die Abwehr sicher stand und dem Herausforderer keinen Quadratmilimeter Raum gewährte konnte die Offensivabteilung durch zahlreiche Sturmläufe die gegnerische Abwehr ein ums andere regelrecht auseinander plücken. Elmar Weyer eröffnete den Torreigen mit einem herrlich ausgeführten direkten Freistoss in den Winkel des Oberwüzbacher Zielobjektes. In der Folge konnten die Schwarz-Weißen vor der Pause durch einen weiteren Treffer Elmar Weyers und einen Doppelschlag durch Christoph Fromm auf 4:0 erhöhen.
In der zweiten Halbzeit besonn man sich dann wie so oft aufs Konterspiel. Zwar hatte der Gast recht viel Balbesitz, doch wusste er damit rein gar nichts anzufangen. Kein einziger Angriff wurde wirklich gefährlich für die Rubenheimer Hintermannschaft. Dem frustrierten Gegner gab dann letzten Endes Franz Sand durch zwei weitere Tore, die den Endstand von 6:0 herstellen sollten noch ein mal eins aufn Deckel.
So endet eine makellose Hinrunde, in der Rubenheim jedes Spiel für sich entscheiden konnte (inklusive einem grandiosen 24:0 in Herbstown) und in der der legendäre Keeper HPS lediglich drei mal hinter sich greifen musste.
Letzten Sonntag setzte sich unsere Mannschaft zum Ziel den Gegner wegen der Webenheimer Kirb nicht zu demütigen aber dennoch mit 3 Punkten nach Hause zu fahren. Dies schaffte man mit einem 1:0 bravourös. Das Spiel begann offen wobei der Gastgeber mehr Spielanteil hatte. Diesen Vorteil konnten die Gegner allerdings nur bis zum Strafraum nutzen da die Rubenheimer Abwehr trotz einiger Umstellungen und Ungereimtheiten gut stand. Im Gegenzug hatten die Schwarz-Weißen zwar weniger Chancen aber dafür die besseren. Leider konnte der Gast keine davon nutzen und so ging es beim Stande von 0:0 in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie dann von unserer Seite aus qualitativ viel besser. Franz Sand konnte den Führungstreffer markieren und es wurde munter gespielt. Ein weiterer Höhepunkt dieser Druckphase der Rubenheimer unmittelbar nach der Halbzeit war der mit dem Außenrist gezirkelte 20 Meter-Schuss von Sascha Rupp leider den Weg von der Unterlatte ins Feld nicht fand sondern deutlich vor der Linie aufsprang. Doch wie aus heiterem Himmel hörten die Ruhmser wieder auf zu spielen. Statt dessen versuchte man den mühsam erarbeiteten Vorsprung über die Zeit zu retten was zu kuriosen Situationen führte. Zum Beispiel musste ein Webenheimer Spieler im Zuge einer Eiwurfserie den Ball so oft von der benachbarten Pferderennbahn holen, dass er auf dem Weg dorthin wahrscheinlich mehr gelaufen ist als auf dem Platz.
Rubenheim machte nun hinten zu und die Stürmer der Gastgeber bissen sich ein ums andere mal an unserer Hintermannschaft die Zähne aus. Zwar gelang uns kein Konter doch gab es auch für Webenheim keine nennenswerten Gelegenheiten. Schließlich hatte der Referee Erbarmen mit dem Leid erprobten Zuschauer und beendete die Partie.
Ich war heut Mittag im IKEA in Saarlouis. Zuerst dachte ich es seien Luxemburger um mich rum, dann waren es plötzlich Franzosen. Letzten Endes stellte sich raus, dass es sich einfach nur um Ureinwohner Saarlouis' handelte...
An der Herbitzheimer Kirb sollte es für die Gastgeber eine verdiente Klatsche geben. Obwohl Rubenheim einiges Stammspieler fehlten konnten die Schwarz-Weißen von Beginn an dem Geschehen ihren Stempel aufdrücken. Furios waren die ersten 10 Minuten die Rubenheim durch Tore von Nessesohn, Leiner, Weyer, Matheis und Benjamin Schöndorf zu einer 5:0(!)-Führung nutzen konnte. Danach ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen um Herbitzheim mit der ein oder anderen gelungenen Kombination dumm da stehen zu lassen. Doch das Glück der Gastgeber sollte nicht lange währen. Elmar Weyer konnte abermals treffen indem er herrlich einen Freistoss aus 20 Metern in den Winkel zirkelte. Danach spielten die Ruhmser so, dass es ein jedem ermöglicht sein sollte mal zu treffen. Den 12:0-Halbzeitstand komplettierten unser Ersatztorwart Frank Doller (per Elfmeter), Thomas Freis, Andreas Lenert, abermals Leiner, Christoph Fromm und Rekowski.
In der zweiten Hälfte ging das Schützenfest dann munter weiter. Leider kann ich mich da ich ja selbst am Spiel beteiligt war nicht an jeden einzelnen Schützen erinnern (man möge es mir verzeihen) doch vermag ich wenigsten noch zu wissen, dass Sascha Rupp endlich den Durchbruch im Sturm schaffen konnte indem er innerhalb von 5 Minuten einen lupenreinen Hattrick schaffte, und dass der eigentlich verletzte Dennis Kempf gerade mal eine Minute benötigte um die Pille über die Herbitzheimer Linie zu drücken. Dies geschah per Freistoss aus 30 Metern in der dritten Minute der Nachspielzeit. 24:0 lautet die aus herbitzheimer Sicht traurige Bilanz eines sonnigen Sonntags.
Den Schwung konnte der Doppelmeister mit auf den Berg nehmen und gewann drei Tage später das Spitzenspiel gegen Genclerbirligi Homburg souverän durch ein Eigentor der Gäste und einen Treffer von Christian Endlich mit 2:1. Nun heißt es für den Spitzenreiter fürs erste Mal Abschied nehmen vom aktiven Geschehen bis zum 21.Oktober in Webenheim.
Wie in beinahe jedem Jahr gab es auch in dieser vorlesungsfreien Zeit einige spektakuläre Standortwechsel. Verlierer dieser Runde dürfte der Stadtteil Kürenz sein, der drei herbe Abgänge verkraften musste.
Nach nur einem Jahr verlässt Philipp Leiner den Weidengraben in Richtung Trier Süd. Eigenen Angaben zufolge sei ihm die Gegend unmittelbar an der Universität einfach „zu Asi“. Die Bewohner des Weidengrabens zeigen sich größtenteils erleichtert. „Endlich gibt es keine nächtlichen Jamsessions mehr in diesem Haus. Gemüffelt hat er (d. Red.: Leiner) außerdem auch.“ Spengler hingegen aüßert sich enttäuscht: "Ein großer Mann verlässt Kürenz. Es wird schwer ohne ihn."
Ein weiterer herber Verlust für Kürenz dürfte die Auflösung der Wampachstraßen-WG sein. Nico „Günay“ Laninger und Steffen „Steffi“ Lindinger gehen nach zwei Jahren nun getrennte Wege. Während das Ruud van Nistelrooy-Double in ein Schloss in Trier-Miete schafft Steffi auch den Sprung nach Trier-Süd in die gleiche Wohnung wie Leiner. Besonders die Familie Schmidt deren Wohnung sich unter der ehemaligen Wampachstraßen-WG befindet zeigt sich erleichtert. Zu ihren ehemaligen Nachbarn wollten sie allerdings keinen Kommentar abgeben.
Auch in Olewig gab es Veränderungen. Als Neuzugang konnte Markus Huppert verpflichtet werden. Überschattet wird diese Neuverpflichtung jedoch vom Abschied von Dennis Kempf, der die neue Trier-Süd-WG komplettiert. Auch Kempf lebte ein Jahr vor den Pforten des SV Olewig. Dort zeigt man sich sehr enttäuscht. „Dennis war so ein guter Mensch, der unsere Jungens immer anfeuerte; auch wenn es mal nicht so lief. Ich weiß nicht wie es jetzt weitergehen soll“ sagt ein Spieler des SV der lieber anonym bleiben möchte.
Quintessenz der Transfers wird wahrscheinlich der Niedergang der Partymeile Kürenz sein. Dort is nun nix mehr los. Kürenz ist so ruhig geworden, dass es Augenzeugen zu Folge immer mehr Bauern anzieht, die ihre Schafe dort hüten. Schnupp Dogg-Blog sagt „Bäh!“. Trier-Süd hingegen sieht nun goldenen Zeiten hingegen. Die Saarland-WG wurde neu gegründet und die Flensburg-WG konnte ebenfalls den Neuzugang Hannes Brogmus melden, welcher im Sommer zwecks eines Probetrainings schon ein mal zu Gast war.