heißt eine Abhandlung Hegels. Sie befindet sich in
meinem Bücherregal, gelesen hab ich sie jedoch nicht.
Ihre einzige Daseinsberechtigung gründet sich aus dem
Hang Meiner rumzuprollen, was mir im Großen und Ganzen
nur leidlich gelingt. Eigentlich wollte ich was
komplett anderes schreibe, habe aber jedoch den Punkt
verloren.
Egal. Man soll gar nicht meinen wie viele
Anglizismen sich doch in manchen Sätzen verbergen, ohne
dass es uns auffällt. Wie schneeblind stolpern wir
durch die Welt und ergötzen uns an Ausdrücken wie
"sinn machen" oder "in 2008", ohne
dabei zu hinterfragen, wo diese Konstruktionen und
Phrasen eigentlich herkommen. Wir verfangen uns im
Netze, welches der Sprachwandel tückisch und
hinterrücks um uns aufgespannt hat und vergehen in
unserer Ignoranz, da wir doch alle nicht mehr als
eitel, arme Sünder sind, die sich von Fachtermina,
Jargon und grammatisch gewagten und anspruchsvollen
Konstrukten abschrecken lassen und keinen Sprechakt,
dem wir im alltäglichen Leben, beim Einkaufen im
Supermarkt etwa, oder am Fußballplatz, oder vorm
Gericht begegnen, reflektieren. Aber ändern kann man da
nichts. Sprachwandel funktioniert so, weil das ist eben
so.
GrafSchockula - 4. Dez, 01:44
Unter
diesem Link findet man Berichte über gute und leider manchmal auch über weniger gute Dinge aus der Nachbarregion. Betreiber des Portals ist ein normaler Bürger, der koin Abitua besitzt und versucht die schöne Seite der Pfalz online zu präsentiere. HF.
GrafSchockula - 30. Nov, 11:03
Deutschland feiert. Warum?
hier,
hier und leider auch
hier weiterlesen.
GrafSchockula - 20. Nov, 18:51
In Rubenheim da war zu Gast
ne Mannschaft aus Homburg
Sie haben den Sieg knapp verpasst
Und fuhrn ohne Punkte zuruck
Schon kurz nach der Spieleröffnung
Kam es zum Schlagabtausch
Die Spieler rannten an wie dumm
Im Torgelegenheitenrausch
Die Chancen blieben ungenutzt
Von Tor zu Tor man hetzte
Bis Elmar Weyer ganz bewusst
Zum Eins zu Null einnetzte
Nur kurz später war es so weit
Franz Sand setzte sich durch
Und schob zur Zweinull-Führung ein
Der Gast zitterte vor Furcht
Und vor der Pause kam Endo
Schoss uns zum Drei zu Null
Die Halbzeitführung war perfekt
Der Gegner eingelullt
Die Hälfte Zwei begann nicht clever
Homburg begann den Sturmlauf
Erzielte den Anschlusstreffer
Das regte uns alle auf
Doch wie der Wirbelwind so kam
Es zu Gegenattacken
Elmar, der sich den Ball zum Freistoss nahm
Schoss den Gegnern in den Nacken
Und wie Phönix aus der Asche
So kamen sie zurück
Zwo Vier nur noch auf Ruumser Brasche
Durch Schirihand geführt
Den Endstand machte dann perfekt
Der grandiose Elmar
Fünf Zwei wurden sie nach Hause geschickt
Und unser Sieg war klar
GrafSchockula - 24. Okt, 16:45
Das neue Semester ist nun endlich da und wie so oft gibt es böse Überraschungen, Chaos und einfache Dinge, die sich wohl nie ändern werden. Wenn man durch die Gänge des ehrwürdigen A/B-Gebäudes schreitet fällt dem geübten Betrachter wohl schnell auf, dass es an dieser Uni noch mehr "Menschen" gibt als zuvor. Die Balance zwischen Leuten die ihr Examen machen oder ihr Studium abbrechen und jener, die sich neu einschreiben ist mehr als unausgeglichen. So verwandeln Teenies unsere schöne Universität in ein Moloch aus Bachelors und Bachelorösen, die nur auf ein zügiges Studium (das muss man sich mal vorstellen!) aus sind und laid back-Studenten wie mich mit Prüfungspanik und permanentem Rum-Gestresse nerven.
Dass an der Uni noch vor dem Semester ohnehin schon zu viele Menschen waren lässt sich in einzelnen Kursen beobachten. Ein Proseminar mit geschätzten 90 Teilnehmern bewegt sich am Rande des Wahnwitz. Doch was will man machen, es gibt einfach zu wenig Dozenten für zu viele Studenten und auch die zuvor gepriesene Plattform LSF konnte bislang nicht aus dem Dilemma führen. Im Gegenteil. Da sich jeder mit einem Funken gesunden Menschenverstandes für sämtliche Kurse beworben hat sind die Teilnehmerlisten so verzerrt, dass man sich als Dozent kaum im Klaren sein kann wer jetzt zu diesem Kurs erscheint. Nach meiner Erfahrung war es bisher immer eine gesunde Mischung aus Leuten, denen ein Platz zustand weil sie ausgelost wurden und Glücksrittern, die zwar abgelehnt waren aber einfach erschienen, denn man konnte ja darauf hoffen, dass sich einige der Absolventen doch gegen den Kurs entscheiden. So war es dann letztlich auch und ich selbst bin dann sogar noch in zwei Kurse gekommen, die ich nicht unbedingt auf der Rechnung hatte aber nun trotzdem gerne und dankend annehme.
Das lustige daran ist: durch diese glücklichen Umstände verdichtet sich mein Skelettstundenplan auf Montag und Dienstag. Ab Mittwochs habe ich nur noch Vorlesungen, bei denen noch nicht ein mal die Anwesenheit überprüft wird. Ich hoffe dies tut meiner Motivation keinen Abbruch und ich werde fleißig und brav in die Hörsäle marschieren um mich weiterzubilden oder Bücher zu lesen.
Ein Vorteil dieser „kurzen“ Woche ist allerdings, dass ich in diesem Semester nicht wie gewohnt die Mensa täglich besuchen werde. War ich auch immer ein Verfechter dieser sinnvollen Einrichtung, so ist meine Liebe zur Kantine nun vollends erlischt. Wie in jedem Semester stehen am Anfang allerlei süße Kös auf dem Plan. So kam ich in dieser Woche bereits auf den Genuss von Schnitzel, Pommes, Kroketten, Eis und sogar einer Waffel Paladino. Erstis werden sich davon wohl beeindrucken lassen, radikale Stammesser wie ich wohl kaum. Denn ein jeder, der sich mit der Mensa halbwegs auskennt weiß, dass es sich bald schon ändern wird und das "Asiatische Geflügelgeschnetzelte" wieder als bedeutend schlechteres "Geflügelgeschnetzeltes Kasimir" verkauft wird und auch die berühmten "Spaghetti Knorpelini" wieder Einzug halten werden.
Weitere Ärgernisse in der Mensa sind die langen Schlangen, wofür man allerdings weniger das Mensapersonal sonder eher die neuen BaMa-Leute oder die Führungskräfte der Uni verantwortlich machen kann. Wenn man sich um 14 Uhr immer noch ganz oben anstellen muss um zum Stammessen zu gelangen ist das Maß voll. Es ist offensichtlich, dass diese Bildungseinrichtung aus allen Nähten platzt.
Wenn ich hier gerade wieder über die BaMa hetze fällt mir ein, dass ich während eines Proseminars kam ich auch in den Genuss ein wenig davon zu erfahren wie die neuen Studiengänge funktionieren. An dieser Stelle möchte ich aber nicht ausufernd werden und Stelle einfach die Behauptung auf, dass das alles ziemlicher Quatsch ist. Wer mich vom Gegenteil überzeugen möchte ist herzlich dazu eingeladen dies zu unterlassen. Die Veränderung der Studiengänge war Überflüssig und verhilft uns allen zu nur noch mehr Chaos als es ohnehin schon gab.
Doch nicht alles ist schlecht im neuen Semester. Einige von uns haben es ja ins Ausland geschafft. Ich weiß zwar im Moment nicht genau wer alles, und vor allem WO die ganzen Leute hin sind aber wünsche ihnen an dieser Stelle viel Spaß oder Glück oder Überlebenstrieb oder was ihr auch immer dort gerade braucht. Verzeiht mir auch wenn ich gerade nicht eure genauen Namen kenne.
Und auch innerhalb des Uniapparates kam es zu neuen Konstellationen. Maximilian Spengler avanciert zum Oliver Bierhoff des Rechenzentrums und ist nun dort in leitender Position als PR-Berater beschäftigt. Auch ihm an wünscht der Schnupp Dogg-Blog viel Erfolg.
So ist das also. Einiges hat sich stark verändert, vieles ist gleich geblieben. Zum Beispiel findet man Bücher in der Bibliothek von denen da steht sie wären nicht verliehen trotzdem nicht. Ich werd aber jetzt endgültig damit Schluss machen alles zu bemängeln, beende hiermit den Blogeintrag und freue mich bei einem Glühwein auf das kommende Semester inklusive Weihnachtsmarkt und vielen anderen Festivitäten.
GrafSchockula - 22. Okt, 15:11
ein vogel erstickt, trommelklänge
erreichen die verbotene grasfläche
huren klagen matrosen an
kätzchenunterwäsche macht
schöne obszöne propaganda
schwule russen singen lieder
bestatter wählen walker
indizierte hosenstücke eifern
GrafSchockula - 12. Sep, 13:10
Nun war es wieder so weit, die Kirb war da. Und mit ihr zwei Spiele der Fußballer. Haufenweise Zuschauer konnten sich vergangenen Sonntag an stellenweise sehr gutem Fußballgespiele der Kicker vom TuS ergötzen und zwei verdiente Siege in jeweilig gleicher Höhe feiern. Der unglückselige Gegner hierbei war Heckendalheim, die auch schon im Vorjahr zur Kirb zu Gast waren. Die Zweite Mannschaft des TuS begann wie erwartet dominant und spielte mit kontrolliertem Druck auf des Gegners Gehäuse und kam dabei zu sehenswerten Spielsituationen. Einige Großchancen konnte man sich schon in Hälfte Eins erarbeiten und so wurde die Partie zur Freude der Zuschauer unterhaltsam gestaltet. Höhepunkt des Ersten Spielabschnittes war die wohl verdiente 1:0-Führung der Schwarz-Weißen durch Dennis Kempf, der beim Schuss aus wenigen Metern Entfernung zwei gegnerische Abwehrspieler mitsamt des Balles über die Torlinie torpedierte. Leider war dies die einzige vieler Torgelegenheiten, die der TuS nutzte und so ging man mit der knappen Führung in die Pause.
Halbzeit Zwo wurde dann ebenfalls vom Gastgeber dominiert. Wieder gelang es den Ruumsern sich zahlreiche Torraumszenen zu erspielen und es sollte auch nicht lange dauern bis Elmar Weyer, nach glänzender Vorarbeit von mir die Führung ausbauen konnte. Danach nahmen sich die Schwarz-Weißen eine kurze Pause vom konzentrierten Spiel, was den Torhüter HPS sichtlich verärgerte. Der Gast erspielte sich nun auch ein, zwei Gelegenheiten, bei welchen sich Schöndorf immer wieder auszeichnen konnte und unter anderem sogar einen Strafstoss am Gehäuse der Ruumser vorbei bugsierte. Kurze Zeit später konnte der amtierende Meister dann durch einen Konter, der von Christian Endlich abgeschlossen wurde den Sack zu machen und das 3:0-Endresultat herstellen.
Unmittelbar nach dem Spiel kam es zu den gewohnten Siegesfeierlichkeiten mit Bier und man konnte den Sturmlauf der Ersten, die den Gegner ebenfalls mit 3:0 nach Hause schickten begutachten und kommentieren und sich auf eine frohe Restkirb freuen. In der kommenden Woche geht es zum TuS Wörschweiler, dessen Zweite bisher leider erst ein Spiel absolviert hat. Hoffen wir auf ein gutes Spiel und weitere 3 Punkte.
GrafSchockula - 11. Sep, 14:02
Nachdem man in der Vorbereitung eine provisorische Truppe der Herbitzheimer abgefertigt hatte, zog die Zweite Mannschaft des TuS Rubenheim am 24.8. nun endlich ins erste reguläre Spiel gegen Union Homburg. Bestückt mit 16 Mann ging man als Favorit in die Partie und hatte auch von Beginn an das Spiel recht gut im Griff. Einziges Manko war die Offensive wo man oft nicht genug Zug zum Tor hatte oder auch Fehler in der Abstimmung oder individuelle Fehler das Spiel regierten. Trotzdem konnte der hart rackernde Christian Endlich noch vor der Halbzeit die 1:0-Führung besorgen.
In der Pause wurde dann umgestellt. Eugen Beck kam zu seinem Debut im wohl gerühmten Verteidigungsapparat des TuS und machte seine Sache gut. Wie schon in der Vorwoche betrat auch Wolfgang Kaschube während der zweiten Hälfte wieder den Platz und sorgte für Aufsehen. Nachdem der Schiedsrichter ein anscheinend reguläres Tor von Kaschube nicht anerkennen wollte kam es zu einem Disput zwischen den beiden Parteien mit der Folge, dass der TuS-Recke früher als erwartet duschen gehen konnte. Ein weiterer Höhepunkt der zweiten Halbzeit war das 2:0 durch Jörg Anna, der sichtlich erholt durch seinen Urlaub immer wieder in der gegnerischen Hälfte für Unruhe sorgte und eine vorzügliche Partie ablieferte. Hälfte Zwo war, wenn auch nicht wirklich gut, doch etwas besser als der erste Spielabschnitt und man konnte sich haufenweise Chancen erarbeiten, die allerdings oft auf kuriose Weise nicht genutzt wurden. Danach kam es zu einem feucht-fröhlichen Umtrunk unter den Reservisten, die sich ein grandioses Spiel ihrer Ersten anschauen konnten, bei dem der TuS die Gäste mit 8:1 abschoss.
Am folgenden Sonntag ging es dann zum allseits beliebten Auswärtsspiel nach Bruchhof. Dem Internet zu folge konnte der TuS sich hier durch Tore von Weyer, Sand (2 mal) und den Neuzugang Torsten Sandmann durchsetzen. Leider musste der Schlussmann HPS auch 2 mal hinter sich greifen, sodass das Spiel, sie werden es erahnen lieber Leser, mit einem 2:4-Auswärtssieg für den amtierenden Meister endete. Leider konnte die erste Mannschaft dieser Leistung nicht folgen und verlor wieder ein mal im ungeliebten Vorort von Homburg.
Am jetzigen Wochenende geht es anlässlich unserer Kirb gegen die alten bekannten aus Heckendalheim. Die Zweite des Sportverein hat bisher ein Remis und eine Niederlage zu buchen, ist aber ob der Spielstärke der bisherigen Gegner und der Tatsache, dass Heckendalheim in dieser Spielzeit bisher noch nicht in heimischen Gefilden spielen konnte nicht zu unterschätzen. Trotzdem wird der TuS am Wochenende wieder stark besetzt sein und sich am eigenen Fest keine Blöße geben.
GrafSchockula - 3. Sep, 10:23