Samstag war's soweit. Letztes Spiel für dieses Jahr , Jahwe sei Dank. Wieder ein mal mussten wir in Homburg antreten und zwar auf der wunderschönen Sportanlage von Union. Allerdings war unser Gegner Genclerbirligi und deren Zweite ist ja bekanntlich um Klassen besser als die von Union. Leider mussten wir stark geschwächt (Verletzungen, Sperren, Christopher Street Day) in die Partie gehen. Fast die gesamte Abwehr musste neu formiert werden und so war die Partie in erster Linie als Selbstfindungsprozess zu sehen. Die Türken begannen wie gewohnt stark und auf technisch hohem Niveau konnten aber wie gewohnt nur bis 15-20 Meter vor unser Tor kommen.Wir hingegen in der ersten Hälfte schon ein zwei Konterchancen verbuchen, die allerdings nicht verwertet wurden.
Durchaus zufrieden mit dem Spielstand sollte es dann in Halbzeit zwei so, oder zumindest so ähnlich weiter gehn. Aber Pustekuchen! Bereits nach wenigen Minuten kam der Gastgeber zur insgesamt einzigen Torchance der Partie und markierte das 1:0. Letzte Woche hatten wir aber schon mit Bravour belegt, dass wir immer zurückkommen können und begannen nun etwas offensiver zu spielen. Wir drückten den Gastgeber mehr und mehr hinten rein und gelegentlich Konter wurden meist abgefangen bavor unser Schlußmann großartig intervenieren muste. 10 Minuten vor Ende des Spiels konnte Thomas Freis dann nach einem Eckball den Ball über die Linie stochern und den Ausgleich erzielen. Sichtlich erleichtert verteidigten wir diesen Spielstand und der Supermufti, dessen Leistung ich mit keinem Wort kommentieren möchte pfiff die Partie ab. Auf der anschließenden Weihnachtsfeier wurde das erfolgreiche Jahr (Meister, Herbstmeister, Wintermeister) dann zu recht begossen.
So lautet der Leitspruch der Ruhmser Zweiten für den vergangenen Sonntag. Fortuna schien den Schwarz-Weißen anfänglich nicht so hold beim Spiel gegen den ehemals Tabellendritten Unterwürzbach. Doch eine Niederlage konnte trotzdem noch abgewendet werden. Aber ersma von Anfang an. Fehlpass im Mittelfeld dadurch Torchance für die Gäste und die verwerten zum 0:1!! Ein paar Minuten später dann eine fragwürdige Elfmeterentscheidung 0:2. Völlich perplex wurde ich dann auch noch vom Supermufti wegen Dummheit vorzeitig zum Duschen geschickt und konnte von der Tribüne beobachten wie einer unserer Abwehrspieler dann auch noch das 0:3 für die Würzbacher erzielen konnte. Die Erste Hälfte war grauenhaft.
Dann ging es weiter mit Halbzeit Zwo. Der überragende Christoph Fromm konnte den Anschlusstreffer erzielen und so langsam keimte wieder ein wenig Hoffnung auf dieses Spiel wenigstens mit Anstand beenden zu können. Kurze Zeit später war es abermals Fromm, welcher das 2:3 markieren konnte. Nun war unsere Stunde gekommen. Die Gäste taumelten gleich Axel Schulz in der dritten Runde und durch aggressives Powerplay wurden sie jetzt regelrecht eingeschnürt. Unser weites Aufrücken hatte allerdings zu Folge, dass wir hinten natürlich etwas offener standen. Leider kam es zu einer verhängnissvollen Kontergelegenheit für den Gast, die "Zu Drei-Draneas" nur unfair stoppen konnte und sich dabei die Rote Karte einhandelte. Jetzt warn wir nur noch zu Neunt. Allerdings war der Kampfeswille ungebrochen und schließlich konnte Christoph Fromm mit seinem dritten Treffer den Ausgleich erzielen und Würzbach letzten Endes als großen Verlierer erscheinen lassen. Aber Trost in die Stadt: Gegen den dezimierten Meister kann man ruhig mal einen Drei Tore-Vorsprung verspielen. Die Erste bolzte die anderen Würzbacher noch mit 2:0 weg und so war es im Nachhinein doch noch ein gelungener Wochenendabschluss.
Jahrelang hab ich den Song "nur" als gut angesehen ohne jemals die Genialität des Textes und der Soli zu beachten. Garniet wird das Lied von einem nicht minder genialen Kurzfilm vom legendären Spike Jonze.
Spaß für die ganze Familie gab es letzten Sonntag für TuS II im Freizeitzentrum in Webenheim. Nachdem wir dem Gastgeber natürlich erst mal das Fedl überließen fingen wir dann nach circa zehn Minuten an in das Geschehen einzugreifen. Unverständlich ist, dass keine Mannschaft in der Lage ist uns direkt am Anfange eines Spiels 'ne Lektion zu erteilen und uns einen einzuschenken. Aber egal, mir soll's recht sein. So entschlossen wir uns das Spiel in die Hand zu nehmen was auch gut gelang, da Webenheim in der gesamten Abwehr auf arg wackeligen Beinen stand. In einer Blitzkombi degradierte der Rubenheimer Sturm Webenheim zu Statisten und Christoph Fromm konnte nach Zuspiel von Detsche, welcher sich zuvor unbedrängt auf der Grundlinie durchgesetzt hatte den Führungstreffer erzielen. 1:0-Führung., Schmuddelwetter und 'nen Mariachi als Gegenspieler stimmten mich in gute Laune. Einziger Makel: Ich ward gezwungen in roten Fußballschuhen zu spielen.
Halbzeit Zwo begannen wir dann im Tiefschlaf. Durch Kampf kam Webenheim auf dem Acker zurück ins Spiel konnte sich jedoch nur bis zum Strafraum durchsetzen. Die einzige richtig gefährliche Torchance war EIN strammer Schuss aus 16 Metern, der knapp am Pfosten vorbei flog. Durch den Schock wiedererwacht legte die Meistermaschinerie wieder los.
Pass auf Endo, der hat freie Bahn zum Tor doch der Supermufti die Pusse entscheidet auf Abseits. Egal, weitermachen! 40-Meter-Pass von Schorsch (20 Meter weit 20 Meter hoch) auf Fromm, der schießt doch der Ball bleibt einen Meter vorm Tor liegen. Dort hatte sich nämlich Wasser versammelt, welches Christoph den zweiten Treffer nicht gönnte. Glücklicherweise war Jörg Anna - einziger Spieler der noch nicht jubilierte (alle anderen Ruhmser wähnten den Ball schon im Netz)- rechtzeitig zur Stelle und staubte kurzerhand ab. Zwei Minuten später das gleiche Szenario: Enzo schießt, der Ball bleibt abermals in der Pfütze liegen. Und wieder ist der Baum zur Stelle um einen weiteren Treffer zu markieren. So kam es Petrus' dank zu einer beruhigenden 3:0-Führung und das Spiel war entschieden. Wenige Minuten später bekam Christoph Fromm noch mal eine Chance und dies mal lupfte er den Ball über den Torhüter, sodass die Pille nicht ein weiteres mal vor der Torlinie liegen bleiben konnte. Gut gemacht. Mit diesem 4:0 sollte es dann auch genug sein, man muss ja nicht unverschämt werden. Und wenn man das gesamte Spiel betrachtet wäre ein 2:0 oder so wohl gerechter gewesen. Nichtsdestotrotz freuten wir uns natürlich über einen weiteren grandiosen Sieg und darüber eine weitere Hürde im Rennen um den Titel genommen zu haben. Später tat sich die Erste zwar ungewöhnlich schwer, siegte aber hoch verdient mit 4:2 in einem adrenalingeladenen Spiel. Jetzt freu ich mich aufs Spiel am Samstag gegen die Gallier und beende somit den Bericht.
Ein Jahr Studium schreit förmlich nach einer lyrischen Rückblick auf meine Tätigkeiten. Der Text ist übrigens nicht von einer bekannten Punkrock-Band aus New York geklaut. Ich wurde lediglich von Jimmy, Johnny, Joey und DeeDee inspiriert:
Strophe 1
Rock Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Nun ich Scheiss auf mein Studium
Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Die Dozenten können mich hintenrum
Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Ich will nur die Feten rocken
Täglich ein paar Leute schocken
Rock Rock Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Rock Rock Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Strophe 2
Die Uni ist nun wirklich nicht meins
Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Ich fahr herum in meinem Fiesta 1.1
Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Ich hass die Dozenten und den Präsident
Because he couldn't "find out where my baby went"
Rock Rock Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Rock Rock Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Kehrvers:
Spaß Spaß Rockn Roll Hochschul
Spaß Spaß Rockn Roll Hochschul
Spaß Spaß Rockn Roll Hochschul
Spaß Spaß Oh Säugling
Spaß Spaß Oh Säugling
Spaß Spaß Spaß Spaß
Rock Rock Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Rock Rock Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Rock Rock Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Strophe 3
Ich bin nur wegen den Schnallen hier
Rock Rock'n Roll Hochschul
Versuch mein Glück bis Nachts um Vier
Rock Rock'n Roll Hochschul
70 Prozent sehen wirklich gut aus
Doch ich geh stets allein nach Haus
Rock Rock Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Rock Rock Rock Rock Rock'n Roll Hochschul
Kehrvers
Wenn ihr den Song nachspielen wollt versucht es am besten mit:
C Am F G. Von etwaigen Tantiemen sehe ich ab!!
Pünktlich zum Start der Rückrunde mussten wir in beiden Mannschaften zahlreiche schmerzliche Ausfälle hinnehmen. Doch wahre Top-Teams lassen sich von so was ja bekanntlich nicht beieindrucken und siegen trotztdem mit Bravour. Wie so oft waren wir dem Gegner todal überlegen. Obwohl es nicht das schönste unserer Spiele war konnten wir uns zahlreiche Torgelegenheiten erpielen scheiterten jedoch wieder der mal beim Abschluss. Zu allem Übel verletzte sich auch noch der Kugelblitz, welchem ich an dieser Stelle gute Besserung wünschen möchte bei einem Angriff. Nichtsdestotrotz ließen wir uns von der mangelnden Chancenverwertung natürlich nicht aus der Ruhe bringen und begannen in der Halbzeit eine Diskussionsrunde um die derzeitige Problematik des "Scheisse-Spielens" näher zu erörtern.
In Halbzeit zwei ging es dann mit weiteren Torchancen von unserer Seite aus weiter. Die Gäste wurden nach und nach mehr in die eigene Hälfte zurückgedrängt und kamen nur noch selten zu Entlastungsangriffen, welche zum einen Teil von Unvermögen und zum anderen durch eine taktisch glänzend agierende Ruhmser Hintermannschaft vereitelt wurden. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis der Knoten platzen und der erste Treffer für uns fallen würde.Und siehe da Enzo konnte eine Unachtsamkeit der Bruchhofer Abwehr nutzen, den Ball am Schlussmann vorbei spitzeln und die 1:0 Führung erzielen. Nun war wieder alles Rosa und man konnte frisch und fröhlich weiterspielen. Jetzt gelang es uns die ganz dicken Chancen herauszuspielen. Nach gutem Zuspiel von Jörg Anna hatte Christian Endlich das zweite Tor auf dem Fuß scheiterte jedoch am guten Torwart. Der Schorsch hatte auch noch zwei glasklare Gelegenheiten konnte diese jedoch auch nicht ummünzen. Doch zum Glück konnte Tobi kurze Zeit später einen Freistoss nahezu perfekt in den Winkel ballern und für die Vorentscheidung sorgen und den Gästen den Rest geben. Nun war auch nicht mehr lange zu zocken und Ali pfiff die Partie dann bald auch ab und verholf somit dem Tabellenführer zu einen luxuriösen Fünf-Punkte-Vorsprung. Im darauffolgenden Spiel setzte sich die erste gewohnt souverän mit schönen bis kuriosen Treffern gegen die Gästemannschaft mit 4:2 durch und bleibt somit weiterhin auf Kurs gen Aufstieg.
Wegen eines tollen Artikels in der Saarbrücker Zeitung vom 4.11.2006 mit dem reißerischen Titel "Wenn Hass den Sportplatz erobert" sah ich mich genötigt dem Blatt meine Meinung mitzuteilen:
Der Artikel über die armen Fußballspieler des FC Habkirchen hat mich zu tiefst erschüttert. Und zwar in der Hinsicht wie verzerrt die Geschehnisse in der Kreisliga B Blieskastel dargestellt werden. Zum einen ist es ebenfalls gängige Praxis, dass französische Zuschauer "hämisch die Nationalhymne" der Grande Nation singen zum anderen wird man als Deutscher von den französischen Spielern des öfteren durch unsäglich Sprüche mit der unrühmlichen Vergangenheit Deutschlands konfrontiert.
Zum Vorwurf des Rassismus kann ich nur konstatieren, dass Sprüche wie sie im Artikel aufgeführt worden sind allenfalls nationalistisch motiviert sein können. Rassismus läge vor wenn Franzosen eine andere Hautfarbe hätten. Mit freundlichen Grüßen Philipp J. Leiner
Nach der eher mäßigen Partie in Wörschweiler war es primäres Ziel der Ruhms Wiedergutmachung zu betreiben. Deswegen fingen wir an wie die Feuerwehr und drängten die Gäste, welche seit zwei Jahren wieder ein mal eine Reserve gegen uns stellen konnten (Massel Tov!) in die eigene Hälfte zurück. Es war also nur eine Frage der Zeit bis das erste Tor fallen würde. So sollte es dann auch kommen allerdings ging überraschenderweise Oberwürzbach in Führung denn aus unerfindlichen Gründen hörten wir mal wieder auf Fußball zu spielen und boten den Gästen ein paar Chancen, von denen sie eine nutzen konnten. Doch das Imperium schlug zurück. Jetzt erst recht motiviert setzten die Ruhmser alles daran den Rückstand zu relativieren. Nach wenigen Minuten war es dann der nach seinem Ermüdungsbruch sichtlich aufblühende Enzo, der wie so oft den Ball unter die Latte donnerte und den Ausgleich besorgte. Immer noch in Hälfte eins drehten wir dann erst so richtig auf und nach einer Flanke von ebendiesem Enzo konnte Christoph Fromm auf 2:1 erhöhen. So ging's dann indi Pause.
Nach der verdienten Halbzeitunterbrechung versuchte unsere Hintermannnschaft durch den sogenannten Konfusianismus, welcher darauf abzielt durch zahlreiche Geschenke den Gegner so zu verwirren, dass er einfach aufgibt den Oberwürzbachern das Spiel zu vermiesen. Die Rechnung ging allerdings nicht auf und die Mittelstädter konnten abermals ein Tor schießen und somit ausgleichen. Doch wie schon so oft kamen die Mighty Mighty Ruhms zurück und Christoph Fromm konnte nach einem "Pass in den Raum" durch Elmar Weyer das 3:2 erzielen und uns auf die Gewinnerstraße bringen. Danach war der Käs gegessen. Die Gäste hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen und gaben sich apathisch ihrem Schicksal, welches Stephan Blatt nach fulminantem Solo und einer Torwart-Umdribblung mit dem 4:2 besiegeln konnte hin. Die einzige Form der Gegenwehr war das sogenannte Fronten und ich muss neidlos anerkennen, dass sämtliche "St. Ingberter" (oder zu welcher Kackgegend man die Deppen hinzuzählen will) Vereine von Kreativität nur so strotzen wen es darum geht seinen Gegenspieler zu beleidigen. Wenn man über Jahre hinweg immer nur die selbe Leier zu hören bekommt wird es irgendwann wirklich langweilig und man kann dieses Bauern-Gelaber einfach nicht mehr ernst nehmen. Ich würde mir wünschen mal auf Gegner zu treffen, die rhetorisch was drauf haben und nicht immer wieder auf die selben Schwachstecker die einfach nur das wiederholen, was sie schon von Anbeginn der Zeit von ihren Vätern vorgekaut bekommen haben.
Jedenfalls zogen wir uns nach dem Spiel sichtlich erheitert und bestens amüsiert in unsere Kabine zurück um die Herbstmeisterschaft bei Speckies und Bier gebührend zu feiern und uns noch die hochbrisante und unterhaltsame Partie unserer Ersten, die Oberwürzbach mit 2:0 niederrang reinzuziehen.
Am Dienstag war es mal wieder so weit. Halloween, einer der größten Feiertage des fuffonischen Kalenders stand vor der Tür. Glücklicherweise fiel dieses Fest genau auf den Abend vor Allerheiligen und so beschloss ich mein Großhirn mal abzustellen und gepflegt "enner verhafte zu gehn". Also machte ich mich mit fast der gesamten Posse (außer Mad Max, B.B. und Novi tha Chauvie, der mittlerweile als verschollen gilt) auf den Weg ins schöne Koblenz um Alain Keller in seiner WG zu besuchen.Dieser hatte zum Fest geladen und weil man auf eine Halloween-Party kostümiert erscheinen soll wählten wir als Dresscode Masken von meiner Wenigkeit, welche jeder indidviduell gestalten konnte. So entstanden Emo-Fuff (Lizzzzzard), Hitler-Fuff (Mighty Steve), Ley-Fuff (Big D) und Regular-Fuff (Wizzzzzard).
In Koblenz angekommen marschierten wir schnurstracks zur Party und kamen auf dem Weg dort hin an einem Lokal vorbei in welches man reinschauen und die Gäste beim Essen beobachten konnte. Nun, an sich ist das "Aufs Essen glotzen" schon eine sehr feine Sache aber richtig garniert wird das ganze erst wenn man so was zu viert macht und dabei noch jeder die gleiche Maske trägt. Die Gäste des Restaurants waren sichtlich amüsiert und wir konnten sodann durch diesen Erfolg stark motiviert mit breiter Brust die Party stürmen.
Dort angekommen versorgten wir uns ersma mit reichlich Fressalien und Bier und flätzten uns in den Gang um vorbeiziehende Passanten zu bepöbeln. Weil wir nichts besseres zu tun hatten starteten wir ein sogenanntes "Grobassi-Trinken", welches darin gipfelte, dass Big D fast den gesamten Inhalt einer Flasche Sambucca ohne Rast und Ruh ins sich hinein schüttete. Es passierten reichlich lustige Sachen im Flur zum bespiel besorgte ich einer halb vollen Bierflasche einen Deep Throat um mich an dem Lizzzzzard zu rächen. Er hatte vorher ein Brötchen mit seinem riesigen Zungenlappen abgeschlabbert um mir den Appetit darauf zu verderben. Allerdings gehörte die Flasche jemand anderem und so tauschte ich sie kurzerhand gegen meine Unberührte ein.
Doch die wahren Knaller sollten noch folgen. Es tauchte nämlich eine unbekannte Hippie-Schlampe auf und die war ziemlich breit, alder. Die Posse saß nebeneinander im Gang und jeder außer mir hatte seine Maske auf. Zuerst brauchte sie eine Weile um zu merken, dass die Masken alle gleich aussahen. Dann erblickte sie mein hübsches Antlitz und sagte: "Und der da könnte dazu gehören. Der sieht ja genauso aus.". Allerdings war sie in einem Stadium des geistigen Delirium, dass sie nicht erkennen konnte, dass ich nicht aus Papier und Farbe sondern Fleisch und Blut bestehe und bemerkte ganz genialistisch: "Wie habt ihr das denn gemacht? Der sieht ja so plastisch aus.". AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Man muss sich mal in unsere Lage versetzen. Wir saßen da so rum, zwar auch schon etwas angeschickert aber trotzdem noch im Vollbesitz unserer geistigen Kräfte und hörten jemanden zu der ungefähr so wie der Hippie aus "Die wilden Siebziger" redet (natürlich mit weiblicher Stimme) und konnten dem ganzen Szenario einfach nicht entfliehen. Wir waren Gefangene der Hein Blöds, lost in irritation. Doch Gott war gnädig mit uns und der Himmel öffnete sich und ein gewaltiger Blitz durchfuhr den Hippie und spaltete ihn in zwei Hälften. Da der Flur nun durch das ganze Blut etwas versifft war beschlssen wir uns in Alains Zimmer zurückzuziehen. Dort sollte das nächste Unglück geschehen. Wie so oft war es der Lizzzzzard, der gar nicht unverschämt Martins "Skittlers" in sich hineinstopfte. Sichtlich erzürnt stellten uns Julia und Martin zur Rede doch der Streit legte sich bald denn etwas Unglaubliches sollte geschehen.
Ein "Mensch", der sich anscheinen für ziemlich lustig hält kam ins Separee und stellte als wir zurecht über ihn lachten, denn er sah mit seinem Hut wahrlich vertrottelt aus die SAUDUMME Frage: "Hehe, Is das jetzt das besoffene oder das bekiffte Lachen?". HAHAHAHAHAHAHA, sauwitzich der Wichser. So e Nutt!!! Tha Lizzzzzard hatte aber DEN genialen Konter parat. Er sagt: "Olegg, du bisch doch de Cowboy von de Vengaboys! Danz e mol was" und ich ergänzte "Ei jo, danz mol 'We like to party'". Jetzt hatte der Spast sichtlich von uns sein Scheiss-Hosen ausgezogen bekommen und ergriff schnurstracks die Flucht. Danach wurde die Party malenki bisschen ruhiger und Big D legte noch eine Platte von den Beatles auf, welche uns mit ihren Hits "Scar Tissue", "Californication", und "Porcellain" beglückten und allsbald schlummerten wir dann friedlich einem neuen Morgen entgegen.
Zitate
"Steffen, zieh dir mal die Maske auf dann mach ich ein Foto und du kannst sehen wie bescheuert du aussiehst" Laura I.
"Ooooh, awai gehn ich hemm" Big D
"Olegg, du bisch doch de Cowboy von de Vengaboys!" Tha Lizzzzzard
"Hast du die am Kopierer kennen gelernt?" Breite Hippie-Schlampe
P.S.: Für ergänzende Zitate bin ich jederzeit dankbar!